Fallbeispiel:
Eherechtssache
>>>Zwei Tage Observation der Zielperson aus Saarbrücken, rücken zwanzig Jahre Ehe ins „rechte“ Licht.
Hintergrund
Die Auftraggeberin, mit Wohnsitz in Saarbrücken (Landeshauptstadt Saarland), vermutet schon sehr lange, dass mit ihrem Mann etwas stimmen kann.
Sie sind seit zwanzig Jahren verheiratet. Anfangs glücklich, ging die eheliche Stimmung im Laufe der Jahre mehr und mehr abwärts. Ein Sohn, der nun schon das elterliche Haus verlassen hat, um sich seinem Studium in Mainz zu widmen, ging aus dem Ehebund hervor.
Das Kind war immer noch der „Kitt“ der die Eltern zusammenhielt und wenigstens durch die alltäglichen häuslichen Pflichten, alles andere vergessen ließ.
Vater und Ehemann mit Vornamen Quentin, hat französische Vorfahren, fühlt und denkt französisch, wie er immer schon betont.
Er ist seit 25 Jahren Vertreter für ein und dieselbe Firma mit Stammsitz in Saarlouis.
Sein Verkaufs- und Werbegebiet erstreckt sich über das Saarland, Teile von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und das benachbarte französische Ausland im Département Moselle.
Nachdem sich die Eheleute eigentlich schon so gut wie auseinander gelebt haben, spitzt sich die Lage in jüngster Zeit dahin gehend zu, dass Quentin sogar gelegentlich außerhalb übernachtet, aus dienstlichen Gründen wie er sagt. Die Firma baut einen neuen Verkaufsbezirk in der Region Lothringen auf.
Wo aber bleibt das Geld? Angeblich hat Quentin seit Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen. Schwer nach vollziehbar, bei seinem Engagement.
Eine Frau spürt, wenn etwas mit ihrem Mann nicht stimmt. Er lügt oder sich von ihr innerlich abwendet.
Nach schlaflosen Nächten entschließt sie sich ihren Ehemann beobachten zu lassen, um endlich Gewissheit zu haben.
Im Internet, auf der Suche nach einer geeigneten Detektei, wird die Mandantin auf die Berufsdetektei direktei ° DIE DIREKT DETEKTEI aufmerksam. Es folgt die Anfrage per E-Mail an die direktei und der gewünschte Rückruf zwecks Beratung vorab am Telefon.
Der Interessentin wird ein persönliches Beratungsgespräch direkt vor Ort in Saarbrücken empfohlen. Für die Nachbarschaft getarnt als Versicherungsvertreter, suchen die Ermittler der direktei, dem Wunsch der Auftraggeberin entsprechend, sie in ihrem Einfamilienhaus auf.
Quentin komme, so die Mandantin tagsüber nie im Haus vorbei.
Ausführlich, fachkompetent und sachbezogen informieren die Mitarbeiter der direktei die Klientin über die Organisation und den Ablauf einer Beobachtung. Im Verlauf der Besprechung ist von der Auftraggeberin zu erfahren, dass sie begründet vermutet, dass ihr Mann eine außereheliche Beziehung unterhält, wenn nicht mehr!
Sie erteilt der Detektei direktei den Auftrag ihren Ehemann an zwei relevanten Tagen zu observieren. Für die Beobachtung werden gleichzeitig vier Ermittler eingesetzt.
Gleich der erste Observationstag führt die Detektive der direktei, der Zielperson folgend, nach Lotringen. In der Ortschaft Téterchen fährt die Zielperson vor ein Reihenhaus. In der Zufahrt zum Car Port wird er von einer weiblichen Person, circa 30 Jahre alt, attraktive Erscheinung auf französisch mit einem Kuss auf den Mund begrüßt. Ihr folgt ein circa fünfjähriger Junge. Er ruft zweimal „Papa - Papa“. Die Ermittler der direktei wollen ihren Augen und Ohren nicht trauen.
Offensichtlich führt Quentin hier im französischen Lothringen eine Parallelfamilie!
Die Observation wird fortgesetzt, um jeden Zweifel auszuschließen. Doch der Verdacht bestätigt sich. Quentin übernachtet bei seiner „französischen Familie“. Abends hält er telefonisch Kontakt zu seiner Frau nach Saarbrücken, um ihr zu erzählen, dass er wieder einmal in einem mittelmäßigen Hotel übernachten muss, um am nächsten Tag seine Dienstreise im neuen Verkaufsbezirk fort zu setzen.
Was seine dienstliche Darstellung betrifft, log er nicht, wie die Beobachtung ergab. Tatsächlich war die Zielperson tagsüber im Lothringischen beruflich unterwegs. Sicher auch motiviert hier das Fundament seines Doppellebens weiter auszubauen.
Die detaillierten, gerichtsverwertbaren Observationsberichte mit umfangreichem Foto und Videomaterial sind der Auftraggeberin bereits zugegangen.